Presseerklärung (Zum WK-Artikel 11.09.2024)
Laut dem Weser-Kurier-Artikel vom 11.09.2024, in dem sich der Sprecher der BSAG deutlich äußert, ist es nicht sinnvoll, in der gesamten Innenstadt Tempo 30 einzuführen. Stattdessen sollte dies nur an zwingend notwendigen Streckenabschnitten geschehen. Eine flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 würde den gesamten Fahrplan der Busse und Straßenbahnen in Bremen-Mitte durcheinanderbringen. Es müssten deutlich mehr Busse eingesetzt werden, was zu hohen Kosten und einem erhöhten Personalbedarf führen würde – Personal, das der BSAG bereits jetzt fehlt.
Dies würde bedeuten, dass das ÖPNV-Angebot erheblich eingeschränkt werden müsste. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft lehnt dies entschieden ab.
Dazu Piet Leidreiter, Fraktionsvorsitzender Stadtbürgerschaft, verkehrspolitischer Sprecher: „Wir lehnen diese ideologisch getriebene Maßnahme ganz entschieden ab! Eine flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in der Bremer Innenstadt ist nicht nur unnötig, sondern auch teuer. Notwendig sind Geschwindigkeitsreduzierungen lediglich an Unfallschwerpunkten oder vor Schulen, Altenheimen und Kindergärten. Statt die Mobilität der Bürger zu erschweren, sollte der Senat dafür sorgen, dass der ÖPNV zuverlässig und effizient bleibt. Ein generelles Tempo-30-Limit in der gesamten Innenstadt ist ein Irrweg!“
Auch der Sprecher der BSAG, Herr Holling, hält es für sinnvoll, Tempo 30 nur auf zwingend notwendigen Strecken anzuwenden. „Dem schließen wir uns ganz klar an, pauschale Verbote lehnen wir entschieden ab“, so Leidreiter abschließend.
V.i.S.d.P.: Christopher Albrecht (Pressesprecher), Telefon: 0173 264 294