Leidreiter: Schluss mit dem Verbotswahn! ÖPNV muss auch für E-Roller offen bleiben 

Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND kritisiert das seit dem 1. Juni 2024 geltende Verbot der Mitnahme von E-Tretrollern im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Bremen, das von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) umgesetzt wurde. Dieses Verbot erscheint widersprüchlich und inkonsequent, da E-Bikes, die ebenfalls potenziell gefährliche Akkus enthalten, weiterhin erlaubt sind. Es ist unverständlich, warum der rot-rot-grüne Senat einerseits den Autoverkehr weiter einschränken möchte, andererseits jedoch so auch das ÖPNV-Angebot beschneidet. 

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum E-Roller aus dem ÖPNV ausgeschlossen werden, während E-Bikes trotz vergleichbarer Risiken weiterhin erlaubt sind. Der angebliche Sicherheitsaspekt scheint vorgeschoben, zumal es bisher in Bremen keinen dokumentierten Fall einer Akku-Explosion in öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben hat. Diese Maßnahme schränkt die Mobilität der Bürger unnötig ein und steht im Widerspruch zu den Zielen eines modernen ÖPNV-Angebots“, so Piet Leidreiter, verkehrspolitischer Sprecher der BD-Fraktion. 

Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert die sofortige Aufhebung des E-Roller-Verbots im Bremer ÖPNV und eine einheitliche Regelung, die auf sachlichen und nachvollziehbaren Sicherheitskriterien basiert. Der ÖPNV muss für alle offen sein, auch für Nutzer von E-Tretrollern. Wir brauchen keine unnötigen Verbote, sondern praktikable Lösungen, die den Mobilitätsbedürfnissen unserer Bürger gerecht werden. 

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