Holger Fricke, MdBB: Missmanagement und unkontrollierte Zuwanderung verschärfen die Krise
Im aktuellen INSM-Bildungsmonitor vom 03.09.2024 ist es wieder deutlich: Bremen landet im Ländervergleich auf dem letzten Platz. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND warnt seit langem vor der katastrophalen Lage in der Bremer Bildungspolitik. Bereits im vergangenen Monat forderte die BD-Fraktion einen grundlegenden Neuanfang durch die Einrichtung einer Enquete-Kommission.
Diese Krise ist das Ergebnis von jahrelangem, hausgemachtem Missmanagement. Das Versagen des SPD-geführten Ressorts hat unser Bildungssystem an den Rand des Zusammenbruchs geführt. Hinzu kommt der unkontrollierte Zustrom von Migranten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind und von denen viele auch nicht gewillt sind, diese zu erlernen.
Dazu Holger Fricke, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND: „Ein großes Problem ist die ungesteuerte Armutseinwanderung. In keinem anderen Bundesland wird in den Haushalten mit Migrationshintergrund so wenig Deutsch gesprochen wie in Bremen. Wenn die Kinder dann zum ersten Mal in der Schule mit der deutschen Sprache konfrontiert werden, ist ein vernünftiger Anschluss längst verpasst.“
Das Ergebnis der Studie zeigt es deutlich: Viele Viertklässler haben Defizite beim Lesen, beim Hörverständnis und in der Mathematik. 24,9 Prozent aller ausländischen Schulabgänger erreichen keinen Abschluss.
Fricke weiter: „Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) freut sich über die vielen jungen Neubremer, möchte noch viele afghanische Familien nach Bremen holen. Doch mit der Bildungs- und Integrationspolitik seiner Regierung führt der Weg weiter ins bildungspolitische, wirtschaftliche und kulturelle Elend.“
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft fordert, dass Schüler aus Zuwandererfamilien abgeholt und durch gezielte Maßnahmen, einschließlich Deutschkursen, in die deutsche Sprache eingeführt werden. Zusätzlich soll eine separate Vorschulklasse eingerichtet werden, in der Migranten mit schlechten Deutschkenntnissen gesondert beschult werden. Wer als Asylbewerber nach Deutschland kommt, muss bereit sein, unsere Sprache und Kultur zu lernen, zu verstehen und zu akzeptieren.
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