Leidreiter: Umzug ist aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht vertretbar


Laut einem aktuellen Bericht des WESER-KURIER ist geplant, dass die Stellen der
Umweltbehörde 2026 in den Weser Tower umziehen sollen. Die Behörde wird dann
insgesamt 498.000 Euro mehr Miete zahlen als in den bisherigen Immobilien. Hinzu
kommen, laut dem Presseartikel, knapp 700.000 Euro an Umbaukosten, die dem
Vermieter einmalig zu erstatten sind.


Stellv. Fraktionsvorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS
DEUTSCHLAND, Piet Leidreiter, kritisiert das Vorhaben der Behörde: „Der geplante Umzug in
die Nobel-Büroimmobilie in der Überseestadt ist dem Steuerzahler nicht vermittelbar. Knapp
eine halbe Million Euro mehr Miete im ersten Jahr und dazu die hohen Umbaukosten – dieser
Umzug ist angesichts der aktuellen Haushaltslage schlicht nicht vertretbar.“


Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert die Umweltbehörde auf, diese Pläne zu
revidieren: „Auch eine grüne Umweltbehörde ist in der aktuellen Finanzlage dem Sparen
verpflichtet. Statt in eine teure Bürofläche zu ziehen, wäre wohl ein wenig mehr
Zurückhaltung angebracht. Wir erwarten, dass das grüne Ressort eine kostengünstigere
Lösung findet“
, so Leidreiter.


(Ende der Pressemeldung)