Timke: Hafen ist die Lebensader unserer Stadt
Laut einer neuen Studie des Centrums für Europäische Politik, welche im Auftrag verschiedener Umweltverbände erstellt wurde, sollen die geplanten Flussvertiefungen in der Weser keinen volkswirtschaftlichen Nutzen haben. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft kritisiert, dass in dieser Studie wirtschaftspolitische Realitäten offenbar ignoriert werden. Die BD-Fraktion in der fordert den Senat auf, sich nicht von Widerstand seitens Nichtregierungsorganisationen beirren zu lassen und die geplante Vertiefung der Weser sowie weitere Investitionen in die Hafenstruktur konsequent umzusetzen.
Jan Timke, Fraktionsvorsitzender der BD-Fraktion, erklärt dazu: „Der Hafen ist die Lebensader in unserer Stadt. Die Behauptung, dass Flussvertiefungen keinen wirtschaftlichen Nutzen hätten, ignoriert die Realität: Schiffe werden immer breiter und benötigen einen zunehmend größeren Tiefgang. Ohne eine ausreichende Fahrrinnentiefe verliert Bremerhaven den Anschluss an den internationalen Wettbewerb.“
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert den Senat auf, die Vertiefung der Außenweser umzusetzen und gleichzeitig die in diesem Jahr umgesetzten Hafengebühren um neun Prozent wieder zu senken. „Hamburg und Antwerpen erhöhen ihre Gebühren nicht in diesem Ausmaß. Diese Maßnahme schadet der Wettbewerbsfähigkeit Bremerhavens und muss wieder korrigiert werden“, so Timke.
(Ende der Pressemeldung)