Schellenberg: „Standortnachteile gefährden dringend benötigte Investitionen“

Die BD-Fraktion äußert deutliche Kritik an der hohen Grundsteuerbelastung im Land Bremen, diese wird in einem aktuellen Ranking vom Eigentümerverband „Haus & Grund“ in einem WK-Artikel (07.10.2023) verdeutlicht. Die Ergebnisse des aktuellen Rankings zeigen, dass Bremen und Bremerhaven eine der höchsten Grundsteuerbelastungen in Deutschland haben. 

Sven Schellenberg, Arbeitspolitischer Sprecher der BD-Fraktion, warnt, dass ohne Kappungsgrenzen für Hauseigentümer und Investoren eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung entsteht, das führe zu einem erheblichen Standortnachteil. „Die Höhe der Grundsteuer ist stets ein Faktor der Standortattraktivität. Ohne schützende Mieterhöhungen für Härtefälle entsteht ein klares Standortdefizit. Dieses nehmen die politisch Verantwortlichen offensichtlich billigend in Kauf.“ 

Die BD-Fraktion fordert für das Land Bremen eine Anpassung der Berechnungsgrundlagen der Grundsteuer an den Bundesdurchschnitt: „Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Bremen gesichert werden. Handelt der Senat nicht, könnte Bremen wichtige Investoren für Wohnraum und Arbeitsplätze verlieren“, so Schellenberg abschließend. 

(Ende der Pressemitteilung) 

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