BD-Fraktion: Hafenwirtschaft braucht Maßnahmen

Schellenberg: Taten statt Pressemittelungen

Laut einem aktuellen Artikel der NORDSEE-ZEITUNG betonte Eurogate-Arbeitsdirektor Christian Lankenau beim sogenannten Nautischen Essen in Bremerhaven die Dringlichkeit geplanter Infrastrukturmaßnahmen für die bremischen Häfen. Besonders die Vertiefung der Außenweser und die Ertüchtigung der Stromkaje seien entscheidend.

Eurogate werde gemeinsam mit seinen Partnern langfristig mehr als zwei Milliarden Euro in die Häfen im Land Bremen investieren. Doch bevor dies geschehen könne, müssten Bund und Land ihre Hausaufgaben machen, so Lankenau. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND begrüßt diese Pläne und kritisiert, dass es von Seiten des Hafenressorts nur bei leeren Worthülsen geblieben ist.

In einer Pressemitteilung vom 04.03.2025 kündigte Senatorin Vogt (Die Linke) erneut an, sich für die Ausbaggerung vor Bremerhaven einzusetzen.  Sven Schellenberg, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, dazu: „Diese Lippenbekenntnisse hören wir seit Jahren. Es reicht nicht, immer wieder dieselben Versprechen zu wiederholen. Bremen und Bremerhaven brauchen endlich Taten statt Pressemitteilungen. Senatorin Vogt darf sich nicht länger von Umweltverbänden oder internen Streitigkeiten ihrer Koalitionspartner behindern lassen. Wir fordern eine sofortige Umsetzung der Außenweservertiefung. Nur so bleibt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen erhalten. Leere Worte helfen den Hafenbetrieben und Reedereien nicht weiter – sie brauchen politische Taten. Die Logistikgruppe Eurogate und andere Investoren warten seit Jahren auf die dringend notwendige Fahrrinnenvertiefung.“