Die Bremer Senatsentscheidung zur Einführung einer Waffenverbotszone am Hans-Koschnick-Platz in Gröpelingen wurde überraschend ausgesetzt. Statt das Vorhaben direkt umzusetzen, möchte der Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) nun die Beratungen des Bundes zur Verschärfung des Waffenrechts abwarten, obwohl das gar nicht nötig wäre.
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND zeigt sich entsetzt über die zögerliche Haltung des Innenressorts. Die BD-Fraktion sieht eine dringende Notwendigkeit für ein schnelles Handeln und fordert nicht nur ein Waffenverbot, sondern auch ein generelles Verbot von Drogen- und Alkoholkonsum auf dem Hans-Koschnick-Platz, welcher seit Langem als Wohlfühlhotspot für Dealer und sonstige Rechtsbrecher bekannt ist.
Dazu Jan Timke, Fraktionsvorsitzender: „Eine Waffenverbotszone kann auf Landesebene beschlossen werden – dafür braucht man keine Entscheidung aus Berlin abzuwarten. Wir fordern den Senat auf, endlich zu handeln und den Hans-Koschnick-Platz zu einem sicheren Ort zu machen. Zudem muss ein striktes Verbot für den Konsum von Drogen und Alkohol durchgesetzt werden.“
Die BD-Fraktion fordert entschieden ein sofortiges Waffenverbot sowie ein generelles Verbot von Drogen- und Alkoholkonsum am Hans-Koschnick-Platz in Gröpelingen. Dieser Platz, der als Brennpunkt für kriminelle Aktivitäten gilt, benötigt dringend klare Maßnahmen, um die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen.
Timke abschließend: „Der Hans-Koschnick-Platz ist seit Jahren ein Treffpunkt für Dealer und Kriminelle. Die Anwohner und Geschäftsleute leiden unter dieser Situation. Es wird Zeit, dass der Senat seine Verantwortung wahrnimmt und klare Maßnahmen zum Schutz der Bürger ergreift. Unsere Forderung steht: Ein Waffenverbot, kombiniert mit einem Drogen- und Alkoholkonsumverbot, ist der erste Schritt, um wieder Sicherheit und Ordnung herzustellen.“
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