BD-Fraktion begrüßt Gesetzesnovellierung

Fricke: Bildungssenatorin lenkt nach politischem Widerstand ein


Laut einem Bericht des WESER-KURIER wurde die Novellierung des Kita-Gesetzes am
11.03.2025 durch den Senat beschlossen. Nach der Neufassung können künftig auch
Personen ohne pädagogische Berufsausbildung für einen begrenzten Zeitraum und im
Vertretungsfall Kinder betreuen. Voraussetzung ist eine Qualifizierung zur Tagesmutter oder
zum Tagesvater. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND hatte bereits in der
Novembersitzung der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) eine aktuelle Stunde zu diesem
Thema beantragt.


Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND begrüßt die Einsicht, kein Personal ohne jegliche
fachliche Qualifikation einzusetzen, so wie es ursprünglich durch die Bildungssenatorin
Sascha Aulepp (SPD) angedacht war.


Holger Fricke, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, dazu: „Mit
dem neuen Kita-Gesetz konnten Regelungen geschaffen werden, welche die Möglichkeit
eröffnen, dem extremen Personalnotstand in den Kindertagesstätten entgegenzuwirken. Nur
durch massive Proteste, unter anderem von unserer Fraktion, wurde Kinder- und
Bildungssenatorin Sascha Aulepp zum Einlenken bewegt. Doch diese Entscheidung kann nur
ein vorläufiger Schritt sein. Eine weitere Möglichkeit wäre eine schnellere Anerkennung
ausländischer Qualifikationen in der Kinderbetreuung. Außerdem müssen sich in der Kinderund Bildungspolitik alle Verantwortlichen dafür einsetzen, dass diese pädagogischen Berufe
wieder attraktiv werden und Motivation für zukünftige Bewerber geschaffen wird. Wir dürfen
unsere Pädagogen nicht im Stich lassen, wenn wir den zunehmenden Fachkräftemangel
wirksam bekämpfen wollen.“

Kommentar hinterlassen