BD-Fraktion begrüßt die Urteilsverkündung des BVerfG zu Polizeikosten bei Hochrisikospielen

Timke: Alle Vereine finanziell gleichbehandeln


Nach zehn Jahren Rechtsstreit hat das Bundesverfassungsgericht heute
entschieden, dass das Bundesland Bremen der Deutschen Fußball Liga (DFL) die
Kosten für zusätzliche Polizeikräfte bei Hochrisikospielen in Rechnung stellen
darf. Das höchste deutsche Gericht erklärte die Bremer Regelung für
verfassungsgemäß und bestätigte, dass die Kosten auf den Veranstalter verlagert
werden dürfen. Damit ist der Weg frei, die Mehrausgaben für Polizeieinsätze nicht
länger allein dem Steuerzahler aufzubürden.


Jan Timke, Fraktionsvorsitzender und innenpolitischer Sprecher, erklärt:
„Wir begrüßen die Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts, denn endlich
gibt es Rechtssicherheit. Es ist nur gerecht, dass die DFL als Veranstalter von
Hochrisikospielen zur Kasse gebeten wird, anstatt den Steuerzahler dafür zu
belasten. Allerdings erwarten wir jetzt finanzielle Chancengleichheit: Auch andere
Bundesländer sollten diesem Beispiel folgen und die zusätzlichen Kosten für die
Hochrisikospiele in Rechnung zu stellen.“


Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert zudem, dass Vereine wie der SV
Werder Bremen neue Konzepte entwickeln, um Partien zwischen rivalisierenden
Klubs sicherer zu gestalten und Hochrisikospiele bestmöglich einzudämmen.
„Es liegt jetzt an der DFL und den Vereinen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden
und präventive Maßnahmen zu verstärken. Gewalt darf keinen Platz im Fußball
haben, weder auf noch neben dem Spielfeld,“ so Timke.(Ende der Pressemeldung)

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