Minne: Missmanagement der Linken darf nicht auf dem Rücken der Ärzte ausgetragen werden 

Laut aktuellen Medienberichten plant der Bremer „Klinikverbund Gesundheit Nord gGmbH“ (GENO) einen umfangreichen Stellenabbau im ärztlichen Bereich, konkret an den Standorten Mitte und Ost. Betroffen sind insgesamt 120 Stellen – 80 am Klinikum Bremen-Mitte und 40 am Klinikum Ost. Diese Entwicklungen stoßen auf scharfe Kritik seitens der Klinikärztegewerkschaft „Marburger Bund“. So lässt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft verlauten, dass Ärzte bereits jetzt täglich Überstunden und zusätzliche Nacht- und Wochendienste leisten müssen. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND schließt sich der Kritik des Marburger Bundes an. 

Der gesundheitspolitische Sprecher der BD-Fraktion, André Minne, erklärt: „Hier wurde klar ein Versprechen gebrochen. Es zeigt sich, dass die zuständige Gesundheitssenatorin Frau Bernhard in Verbindung mit ihrer gleichzeitigen Rolle als Aufsichtsratsvorsitzende der GENO, offenbar nicht in der Lage ist, auf eine sachgerechte Personalentwicklung hinzuwirken.“ Minne verweist hier ebenfalls auf die geplante Schließung und Zusammenlegung des Klinikums „Links der Weser“, hier war laut BD-Fraktion nie von einem Stellenabbau in den Kliniken Mitte und Ost die Rede. Weiter führt Minne aus: „Wir appellieren an Frau Senatorin Bernhard in ihrer Position als Aufsichtsratsvorsitzende, auf die Geschäftsführung der GENO einzuwirken und dieses Missmanagement zu beenden“. 

Die BD-Fraktion fordert daher die sofortige Rücknahme der Abbaupläne und eine verantwortungsvolle Personalpolitik. „Schon jetzt fehlen in Bremen Fachärzte, viele von ihnen werden dazu in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Die Pläne zum Stellenabbau, sind auch in diese Richtung eine absolute Fehlentscheidung“, so Minne abschließend. 

(Ende der Pressemeldung) 

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